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Das Spektrum der vorgestellten Personen ist dabei wiederum breit gestreut und reicht neben unmittelbar in der Pflege Wirkenden von Adeligen und Medizinern über Theologen bis hin zu Gewerkschaftern hinzu kommen Pflegewissenschaftlerinnen, Hospitalgründer und deren Vorsteher, Lehrbuchautoren, Vertreter verschiedener Ordensgemeinschaften und Schwesternschaften ebenso wie Verbandfunktionäre, die Einfluss auf die stationäre oder häusliche Krankenpflege hatten. Berücksichtigung fanden auch Menschen, die mehr in die Breite als in die Tiefe und mehr zerstörend als aufbauend wirkten. So wurden wiederum einige derjenigen aufgenommen, deren Tun und Handeln sich während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) auf die Krankenpflege im Allgemeinen und die Patienten im Besonderen negativ oder gar unheilvoll auswirkten. Neben einigen Tätern werden aber auch Menschen aus der Pflege vorgestellt, die gegen das damalige Unrechtsregime Widerstand leisteten oder zu dessen Opfern zählen. In erster Linie versteht sich das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte als ein Nachschlagewerk darüber hinaus kann es aber gleichzeitig auch die prosopographische Grundlage für die Beantwortung einer Vielzahl von zentralen Fragen an die Geschichte der Krankenpflege liefern. Die vorgestellten Biogramme zeigen, dass von wesentlich mehr Menschen &ndash Frauen und Männern &ndash Initiativen, Wissensvermittlung und autonome Leistungen für die Pflege ausgingen, als dies bisher von der historischen Pflegewissenschaft wahrgenommen wurde.

Who was Who in Nursing

WITTUM, Johanna (1870-1903)

Am 30. April 1888 war der "Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien" gegründet worden. Die erste Vorsitzende des Vereins war Gräfin Martha von Pfeil. Ihr folgte Gräfin Clara von Monts, die die Geschicke des Vereins von Herbst 1888 bis Mai 1902 lenkte. Der Verein war aus dem "Deutschnationalen Frauenbund" hervor-gegangen und schloss sich als Hilfsverein dem "Vaterländischen Frauenvereins für Krankenpflege" (Langform: "Deutscher Frau-enverein zur Pflege und Hilfe für Verwundete im Kriege") an, der 1866 von der preußischen Königin (späteren deutschen Kaiserin) Au-gusta (1811-1890) ??¨j gegründet worden war. Im Jahre 1909 schloss sich der Verein dem Deutschen Roten Kreuz an, erhielt eine neue Satzung und nannte sich nun "Deutscher Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien". Hauptaufgabe des Vereins war "die Ausübung der Krankenpflege und För-derung aller auf Kranken-, Wohlfahrts- und Gesundheitspflege zielenden Einrichtungen und Bestrebungen in den deutschen Kolonien [...]."

Die materielle Ausstattung von Krankenstationen in den deutschen Kolonien betrachtete der Verein ebenso als seine Aufgabe wie die Aussendung von Krankenpflegepersonal. Die ersten vom Frauenverein ausgesandten Schwestern arbeiteten ab Herbst 1888 in Deutsch-Ostafrika. 1891 kamen dann die Südsee (Deutsch-Neuginea), 1892 Deutsch-Kamerum, 1893 Deutsch-Südwestafrika und 1894 Togo hinzu. Im Jahre 1913 waren sämtliche Schwesternposten der dem Reichskolonialamt und Reichsmarineamt unterstehenden Lazarette in den sogenannten Schutzgebieten ausschließlich von Schwestern des Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien besetzt. Die Krankenschwestern hatten sich dabei vertraglich verpflichtet, für eine bestimmte Dienstzeit in den Kolonien zu bleiben. In Afrika pflegten und versorgten die Schwestern zwar auch einheimische Patienten, in erster Linie waren sie aber für die kranken und verletzten Europäer zuständig.

Zu den weltlichen Krankenschwestern, die in den deutschen Kolonien Afrikas tätig waren, gehörten beispielsweise Grete Kühnhold, Emma Kubanke, Clara Freitag, Elisabeth Paulsen, Anna Jakobus, Margarete Heldt, Luise Grünberg und Frieda von Bülows (1857-1909) ??¨p, ebenso wie die Krankenschwester, Buchautorin und Philanthropin Johanna Wittum.

Johanna Wittum wurde am 13. April 1870 in Pforzheim als Tochter des Schmuckfabrikanten und späteren Reichstagsabgeordneten der Nationalliberalen Partei, Albert Wittum (1844-1923), geboren. Da sie aus einer Familie stammte, in der politisches und soziales Engagement selbstverständlich waren, widmete sie sich nach dem Besuch der Pforzheimer Töchterschule und einer Klosterschule in Offenburg dem Lehrberuf, ging aber bald zur Krankenpflege über. Als "Viktoriaschwester" erhielt sie ihre krankenpflegerische Ausbildung im Städtischen Krankenhaus Friedrichshain in Berlin und später im Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg.

Am 11. August 1896 brach Johanna Wittum als "Schwester des vaterländischen Frauenvereins für Krankenpflege in den Kolonien unter dem Schutze des Roten Kreuzes" mit dem Schiff in die damals deutsche Kolonie Kamerun (Zentralafrika) auf. Nach einer 32-tägigen Fahrt an ihrem Ziel angekommen, widmete sie sich zunächst in Kamerun-Stadt der Pflege erkrankter Europäer. In ihrer Erinnerung schreibt sie: "Bald war die Ruhe vorbei, denn die Regenzeit nahte. Diese brachte uns Kranke und selber Krankheiten. So hatten wir schließlich das Haus voll Schwerkranker und anstrengende Pflegen, besonders Nachtwachen bei Sterbenden. Das hatte zur Folge, daß fast beständig eine oder zwei von uns drei Schwestern mit Fieber zu Bett lagen und somit eine allein die ganze Verantwortung für Kranke und Haushalt hatte."

Da Johanna Wittum in der Folge "alle 14 Tage fieberte und sehr elend war", wurde sie im Januar 1897 ins klimatisch günstigere Togo (Westafrika), das von 1884 bis 1916 ebenfalls eine deutsche Kolonie war, versetzt. Dort sorgte sie nun als Pflegeschwester im Nachtigall-Krankenhaus – benannt nach dem Afrikaforscher Dr. med. Gustav Nachtigall (1834-1885) – in Klein-Popo (heute: Anecho) für die unter Tropenkrankheiten leidenden Menschen. Die Einrichtung beschreibt Johanna Wittum wie folgt: "Freundliche, luftige Krankenzimmer nehmen die Patienten auf. Die Bettstellen sind aus Eisen mit Drahtmatratzen und haben zum Schutz gegen die Moskitos Netze aus Tüll. Schränke nehmen Kleider und Reiseutensilien auf; für jeden Kranken sind Wäscheständer mit emailliertem Waschgeschirr und Nachttische zur Verfügung. Eine Ruhebett nebst Tisch verleihen den Stuben ein behagliches Aussehen, und trostreiche Sprüche an den mit Ölfarbe gestrichenen Wänden weisen nach oben."

In diesem Zusammenhang berichtet sie auch über das Thema Krankentransport, zu dem sie in ihren Erinnerungen festhält: "Ich hätte dem Hospital Räder gewünscht, um es an der ganzen Küste entlang zu fahren und alle Kranken und Erholungsbedürftigen mitzunehmen. Das einzig mögliche Transportmittel für Kranke ist das Boot und die Hängematte. Eine solche Hängemattentour von vielen Stunden, ja sogar Tagen, ist aber schon für den Gesunden beschwerlich, für den Patienten oft geradezu verhängnisvoll."

Nachdem Johanna Wittum an neuen Malariaanfällen litt, "sehr blutarm geworden war" und in einem halben Jahr 32 Pfund abgenommen hatte, wurde reiste sie am 5. Juni 1898 nach Hause, wobei sie ihre Erholungsphase in Pforzheim dazu nutzte, um durch Vorträge über ihre Erfahrungen im Beruf für die Krankenpflege zu werben.

Ende Oktober 1899 setzte Johanna Wittum ihre Tätigkeit als Pflegeschwester im Auftrag des Frauenvereins für Krankenpflege in den Kolonien im Zweiten Burenkrieg (auch Südafrikanischer Krieg von 1899 bis 1902) – einem Konflikt zwischen Großbritannien und den Burenrepubliken Oranje-Freistaat und der Südafrikanischen Republik (Transvaal) unter anderem wegen der Bodenschätze, der mit deren Eingliederung in das britische Imperium endete – fort, wobei sie mehrere Monate bei den Sanitätskräften des Deutschen Roten Kreuzes in Transvaal (von 1910 bis 1994 eine der vier Provinzen Südafrikas), genauer gesagt im Feldlazarett in Jacobsdal arbeitete. Einen Angriff auf ihre Einrichtung schildert Johanna Wittum folgendermaßen: "Hu, ist das ein Knallen, Sausen und Schwirren durch die Luft, daß einem Hören und Sehen vergeht! Hagelkörner gleich prasseln die Lee-Metfordkugeln auf unser Wellblechdach oder bohren sich in die Mauer. Dazwischen hinein tönt das Geknatter der Salven, dröhnt das Bum-Bum der Kanonen. Schrapnels und Granaten fliegen durch die Gassen und über die Häuser hinweg [...]. Da mehrere Kugeln durch die Fenster in die Krankenzimmer hineinfliegen, so müssen wir die Betten von den bedrohten Stellen wegrücken. Schreckensbleich und zitternd liegen die Kranken im Bett."

Nach zweijährigem Einsatz im Feldlazarett in Jacobsdal machte Johanna Wittum sich am 16. März 1901 wieder auf den Nachhauseweg. über ihre "oft mühevolle Kriegskrankenpflege" schreibt sie rückblickend: Dankbarkeit und Anerkennung hatten wir in reichem Maße geerntet, sowohl von den Buren als von den Engländern. Unsere Erfolge sind in erster Linie dem Zentral-Komitee des Roten Kreuzes zu danken, das durch die Opferwilligkeit der Deutschen uns mit reichen Mitteln versehen konnte, so daß das, was wir geleistet, auch wirklich für die südafrikanischen Republiken eine pekuniäre Wohltat war, denn nicht nur die Mitglieder der Ambulanz wurde der Unterhalt bestritten, sondern auch unsere Burenpatienten konnten mit deutschem Geld verpflegt werden."

Anschließend reiste Johanna Wittum durch Deutschland, hielt Vorträge über ihre Tätigkeit in Afrika und veröffentlichte die Bücher "Unterm Roten Kreuz in Kamerun und Togo" (Heidelberg 1899) und "Sieben Monate im Burenkriege. Erlebnisse der ersten deutschen Ambulanz" (Freiburg im Breisgau 1901).

In ihrer "Der hoch verehrten Vorsitzenden des Vereins für Krankenpflege in den Kolonien Ihrer Excellenz Frau Gräfin von Monts in Ehrerbietung" gewidmeten Schrift "Unterm Roten Kreuz in Kamerun und Togo" schildert Johanna Wittum ihre persönlichen Erfahrungen aus dem "Mohrenland", angefangen von der überfahrt, die Sprache und Lebensgewohnheiten sowie Sitten und Gebräuche der Einheimischen einschließlich der Organisation der Krankenpflege. Im Hinblick auf die Arbeitskleidung hält sie fest: "Mit der Gewandung mußten wir uns dem Klima fügen. Wir Schwestern trugen leichte weiße Nesselkleider mit dem eingenähten roten Kreuz auf dem rechten Arm. [...] Entsetzlich litten die kathol[ischen] Ordensschwestern durch den Kleiderzwang: schmachtend vor Hitze kamen sie oft in ihren schweren festgeschlossenen Wollkleidern bei uns an und ihr erstes war, sich in einem Zimmer auszulüften und abzukühlen. Da hatten wir s doch besser und waren dankbar, daß wir, durch keine strengen "Regel" gebunden, in dem gesundheitsgefährlichen Land den Forderungen der Gesundheit leben konnten."

Die Pflege der Kranken richtete sich primär nach deren Hauptfarbe: "Die schwarzen Kranken wurden [wie in Kamerun] auch in Togo von den Eingeborenen verpflegt; aber hier, wo die Baracke der eingeborenen Patienten auf dem zum Hospital gehörigen Anwesen lag, ging ich täglich öfters hin, sie zu besuchen. [...] Wir Schwestern pflegten die erkrankten Europäer, hohe und subalterne Beamte, Offiziere, Unteroffiziere, Missionare und Kaufleute; es waren Deutsche, Schweden, Spanier, Engländer und Franzosen, und meine Kenntnis der englischen und französischen Sprache kam mir dabei sehr zu statten."

Die 1889 vom Deutschen Frauenverein gegründete Zeitschrift "Unter dem roten Kreuz", die regelmäßig über die Vereinsarbeit berichtete, um die Verbundenheit zwischen Vorstand und Mitgliedern sowie mit den in den Kolonien tätigen Schwestern zu unterstützen, zu fördern und zu erhalten, wurde nach Ansicht von Johanna Wittum "sehr willkommen geheißen, denn sie bringt Nachrichten aus anderen Kolonien und ist das geistige Band, welches die Schwestern miteinander verbindet. Sie erweckt für uns so recht das Gefühl, daß man in der fernen Heimat nicht müde wird, an uns zu denken, für uns und unsere Kranken zu sorgen."

Im Hinblick auf die Pflege der Patienten weist Johanna Wittum darauf hin, dass die Kranken "individuell und nicht nach der Schablone" behandelt werden müssen. Auch erzieherisch müsse die Schwester auf ihre Kranken einwirken, wozu Autorität und vor allem der nötige Takt gehörten. Ihren Patienten stellte sie folgendes Zeugnis aus: "Ihr Benehmen der Schwester gegenüber war stets zartfühlend und rücksichtsvoll; sie waren mir aber auch ans Herz gewachsen, wie der Mutter ihre kranken Kinder; und besonders die Hilflosen, Schwerkranken, pflegte ich mit Vorliebe."

über ihre gesammelten Erfahrungen schreibt Johanna Wittum im Schlusswort: "In meinem Beruf als Schwester habe ich so recht den Segen positiver, nützlicher Arbeit und des Wohltuns kennen gelernt. Wenn auch manche Ideale, die mir von der Krankenpflege in der Unkenntnis vorgeschwebt waren, zerronnen sind, wenn mir auch manches fast zu schwer erschien, so habe ich doch stets das beglückende und befriedigende Bewußtsein mir getragen, einen Posten auf dem Gebiet der Menschenpflicht und Menschenliebe auszufüllen, und hätte dies Gefühl nicht um die Schätze der Welt vertauscht. In den zwei Jahren meines Aufenthaltes in Kamerun und Togo ist viel Krankheit und gar oft auch der Tod an uns vorübergegangen, aber auch das schwere und Traurige jener Zeit scheint mir jetzt verklärt, und mancher Brief dankbarer Patienten reiht sich als Perle in die Kette lieber Erinnerungen. Möchten doch recht viele Mädchen, deren Leben so nutz- und thatenlos dahin geht und die in ihrer Berufslosigkeit sich unglücklich fühlen, sich der Krankenpflege widmen, um hier einen segensreichen Wirkungskreis, eine befriedigende Lebensaufgabe, einen wahren Beruf zu finden!"

Im Juli 1903 setzte Johanna Wittum ihre Tätigkeit im Dienste der Kranken in Südamerika fort, indem sie einem Aufruf zum Eintritt ins deutsche Krankenhaus (Hospitale Samaritano) in S??£o Paulo (Brasilien) folgte. Doch bereits am 13. Oktober 1903 verstarb sie im Alter von 33 Jahren an den Folgen "ihres aufopferungsvollen Berufes".

1912 veröffentlichte Professor Dr. Karl Brunner in der von ihm herausgegebenen Schriftenreihe "Deutsche Taten" als Band 2 das Buch "Johanna Wittum – Eine Heldin vom Roten Kreuz", das er Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin Luise von Baden (1838-1923) ??¨j widmete. Nach Angaben des Herausgebers berichtet das Buch "von einem wackeren deutschen Mädchen, das in hingebender Opferfreudigkeit in drei Weltteilen unter schwierigen Umständen der Nächstenliebe, insbesondere der Krankenpflege, heldenmütig gedient hat." Sein Vorwort schließt er mit den Worten: "Als eine deutsche Heldin der Nächstenliebe bleibe Johanna Wittum immer genannt unter den Besten unseres Volkes!".

Nach Johanna Wittum ist die Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim, eine "Fachschule für Altenpflege" benannt.

Quellen und Literatur:

Däubler, Karl: Die Grundzüge der Tropenhygiene. Zwei Teile in einem Band, Tropenhygiene Tropenpathologie. Enslin Verlag. Berlin 1900, Seite 380.

Deutsche Frauen, deutsche Schwestern. Koloniale Arbeit aus 5 Jahrzehnten unter dem Roten Kreuz. Deutsches Rotes Kreuz. Berlin [1937].

Eckart, Wolfgang U.: Medizin und Kolonialimperialismus. Deutschland 1884-1945. Schöningh Verlag. Paderborn, München, Wien, Zürich, Seite 42.

Jaenecke, Heinrich: Die weißen Herren. 300 Jahre Krieg und Gewalt in Südafrika. 5., aktualisierte Auflage. Verlag Gruner und Jahr. Hamburg 1986.

Lehr, Ludwiga: Der Deutsche Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien. In: Kimmle, Ludwig (Hrsg.): Das Deutsche Rote Kreuz. Entstehung, Entwicklung und Leistung der Vereinsorganisation seit Abschluss der Genfer Convention im Jahre 1864, Band 2: Frauen-, Hilfs- und Pflege-Vereine unter dem Roten Kreuz. Verlag Boll & Pickardt. Berlin 1910, Seite 665-703.

Loosen, Livia: Deutsche Frauen in den Südsee-Kolonien des Kaiserreichs. Alltag und Beziehungen zur indigenen Bevölkerung, 1884-1919. Transcript Verlag. Bielefeld 2014, Seite 107-109.

Naarmann, Bernhard: Koloniale Arbeit unter dem Roten Kreuz. Der Deutsche Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien zwischen 1888-1917. Dissertation. Münster (Westfalen) 1986.

Rutkowski, Guenter: Die deutsche Medizin erobert Togo: Beispiel des Nachtigal-Krankenhauses in Klein-Popo (Anecho), 1884-1914. Diplomica-Verlag. Hamburg 2012.

Schmalacker, Esther: Persönlichkeiten – Johanna Wittum. In: Burckhart, Werner [Red.]: Pforzheim und der Enzkreis. Theiss Verlag. Stuttgart, Aalen 1976, Seiten 176-177.

Schweig, Nicole: Weltliche Krankenpflege in den deutschen Kolonien Afrikas 1884-1918. Mit zahlreichen Abbildungen und Quellenanhang. Mabuse-Verlag. Frankfurt am Main 2012.

Smidt, Karen: Germania führt die deutsche Frau nach Südwest. Auswanderung, Leben und soziale Konflikte deutscher Frauen in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika 1884-1920. Eine sozial- und frauengeschichtliche Studie. Dissertation. Magdeburg 1995; Lit-Verlag. Münster 1999.

Wedel, Gudrun: Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon. Böhlau Verlag. Köln 2010, Seite 941.

Wittum, Johanna: Unterm Roten Kreuz in Kamerun und Togo. Evangelischer Verlag. Heidelberg 1899 (160 Seiten), (online unter: www.//sophie.byu.e du/texts/unterm-roten-kreuz-kamerun-und-togo [02. 01.2015]).

Wittum, Johanna: Sieben Monate im Burenkriege. Erlebnisse der ersten deutschen Ambulanz. Fehsenfeld Verlag. Freiburg im Breisgau 1901 (128 Seiten).

Wittum, Johanna: Johanna Wittum – Eine Heldin vom Roten Kreuz (Deutsche Taten, Band 2). Kameradschaft Verlag. Berlin 1912 (62 Seiten).

www.johanna-wittum-schule.de/index.php?page=Johan na-Wittum [02.01.2015].

www.pfenz.de/wiki/Johanna_Wittum [02.01.2015].

www.de.wikipedia.org/wiki/Albert_Wittum [02.01. 2015].

www.de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Burenkrieg [02. 01.2015].

Bildquelle: Wittum, Johanna: Johanna Wittum – Eine Heldin vom Roten Kreuz. Kameradschaft Verlag. Berlin 1912, Seite 13.

Hubert Kolling

 


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