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Gesamtausgabe 2-2017 Gesamtausgabe

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Editorial

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Dr. Andreas Lauterbach

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Die bisherigen drei Ausbildungen in der Altenpflege, der Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege sollen reformiert und zu einem neuen einheitlichen Berufsbild zusammengeführt werden. Der neue Pflegeberuf wird damit zum größten Ausbildungsberuf in Deutschland mit über 133.000 Auszubildenden in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege in einem vom bundesweiten Fachkräftemangel geprägten Bereich von hoher gesellschaftlicher Bedeutung.

Förderprogramme

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Hubert Kolling

Am 23. November 2016 verstarb nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Hannover mit Prof. Dr. phil. Karin Wittneben eine Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft. Sie gehörte zu den Wegbereiterinnen der an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sich etablierenden Pflegewissenschaft und leistete entscheidende Beiträge zur Professionalisierung dieses Faches. Neben der von ihr entwickelten Pflegedidaktik, die großen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Pflegelehrerausbildung in Deutschland hatte, bereicherte sie auch die historische Pflegeforschung.

Rezensionen

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Lernwelten 2017

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Anne Engler, M.Sc. Gesundheits- und Pflegewissenschaften,

In der quantitativen Studie wird untersucht, wie Altenpflege- und Pflegeschulleitungen die Reformpläne zur generalistischen Pflegeausbildung bewerten, welche Veränderungen und welchen Arbeitsaufwand sie mit Einführung erwarten. In einer deutschlandweiten Online-Befragung wurden 450 Schulleitungen befragt. Dabei wurde deutlich, dass diese überwiegend eine generalistische Ausbildung präferieren – die Pflegeschulleitungen vertreten dies noch deutlicher als die Altenpflegeschulleitungen. Insgesamt wird ein (sehr) hoher Arbeitsaufwand bei Einführung der generalistischen Ausbildung erwartet, der vielfältige Bereiche betrifft. Obwohl eher keine Verbesserungen hinsichtlich Qualität und Attraktivität der Pflege erwartet werden, werden die Vorteile, die die Generalistik mit sich bringen kann, als (sehr) wichtig eingeschätzt.

TitleGeneralist or specialist – Perception of nursing school administrators regarding the generalized nursing education - a quantitative analysis
AbstractThe purpose of the quantitative study is to examine how nursing school administrators reviewing the reform plans for general nursing education, what changes and what effort they expect. In an online survey 450 administrators in Germany were contacted. It

Reinhard Brodehl,

Qualität in der Pflege erfordert Menschen, die in ihrer Ausbildung gebildet wurden. Angesichts der immer jünger werdenden Schüler kommt der Didaktik und Pflegepädagogik die Aufgabe zu, die oft problematischen Lern- und Entwicklungsschritte mit dem Ziel zu begleiten, das Bildungsziel der Autonomie durch das Korrelat der Authentizitätsentwicklung anzustreben. Denn der Anspruch der Autonomie zur Selbstbestimmung verlangt als Voraussetzung Maßstäbe der Authentizität zur richtigen Selbstbestimmung. Somit stellt sich die uralte Frage, wie die Lernvoraussetzungen des heutigen Subjekts zu ermitteln sind, neu. Der Artikel begründet mehrjährig geführte Beobachtungen zu den Lernvoraussetzungen heutiger Altenpflegeschüler. Im Ergebnis wird ein Kriterien begründetes Verfahren vorgestellt, das den Entwicklungsstand des Subjekts, sein biografisch erworbenes Vorwissen und das Lernverhalten im Hinblick auf die Authentizitätsentwicklung in das Blickfeld nimmt.

TitleNursing Students - Special Subjects Individuals und their Lerarning Requierements
AbstractQuality in health care needs qualified and well-trained people. In view of the increasing younger pupils, one aim of didactics and pedagogics in health care education is to support the difficult training and developmental steps by increasing the independe

Dr. Martina Michaelis, Marleen Jacobi, Stephanie Drössler, Alexandra Schulz, Ivonne Berger, Maria Girbig, Andreas Seidler,

Ein fundiertes Wissen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (AGS) und die kompetente praktische Umsetzung sollte schon in der theoretischen und praktischen Pflegeausbildung verinnerlicht werden. Im Rahmen eines dreijährigen Modellprojekts zur Entwicklung eines AGS-Fortbildungskonzepts für Praxisanleiter wurden im Jahr 2012 insgesamt 576 Auszubildende in drei universitätsklinischen Akademien und drei Altenpflegeschulen einer schriftlichen Be-standsaufnahme unterzogen. Die statistische Auswertung erfolgte deskriptiv und bivariat statistisch nach Ausbildungstyp. Defizite bei der subjektiven Sicherheit in der Umsetzung theoretisch gelernten AGS-Wissens in die Praxis wurden vor allem beim Umgang mit psychischen Belastungen und beim Wissen zu den Pflichten des Arbeitgebers und den Rechten der Beschäftigten gefunden. Die Ergebnisse vor allem praxisrelevante Themen wie Infektions- oder Hautschutz waren vergleichsweise besser, jedoch gleichfalls optimierungsbedürftig. Das objektiv abprüfbare Wissen in Form von Multiple- ...

TitleWhat do nursing students know about occupational health and safety
AbstractA profound knowledge of Occupational Safety and Health (OSH) issues and the competent transfer into practice - should be already be internalized during the theoretical and practical nursing education. In a three-year pilot project we aimed to develop a sp

Désirée Gisch, Heike Lange,

Die generalistische Pflegeausbildung an Hochschulen bietet die Chance, ein möglichst breites Einsatzprofil der Pflegefachkräfte zu sichern. Gleichzeitig zeigen pflegerische Organisationen einen wachsenden Bedarf an akademisierten Pflegefachkräften. Das Ziel der Studie bestand darin, Empfehlungen für Stellenbeschreibungen auszusprechen. Die teilnehmenden Pflegedirektionen und Geschäftsführungen (n=10 Akutpflegeinrichtungen; n=11 Langzeitpflegeeinrichtungen) des Kooperationsnetzwerks einer Hochschule in Deutschland wurden mittels leitfadengestützten Experteninterviews im Zeitraum April bis Juli 2014 befragt. Die Ergebnisse wurden mithilfe der inhaltlich strukturierenden Analyse nach Mayring aufbereitet. Evidenzbasiertes Arbeiten wird im Praxisfeld Pflege als wichtig erachtet. Zudem ist eine ein- bis zweijährige Berufserfahrung unabdingbar für eine mögliche anschließende Spezialisierung. Die Erstellung einer Stellenbeschreibung hängt von den strukturellen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Organ ...

TitleBachelor Degree in Nursing 2016 – a qualitative study, Substudy 1
AbstractThe “generalistic model of nursing education with respect to the life course” at the universities can provide the opportunity to secure a more extensive range of activity for nurses. Health care facilities at once show an increasing demand for graduates w

Heike Lange, Désirée Gisch,

Die veränderten Versorgungsbedarfe im pflegepraktischen Handlungsfeld fordern eine Neu- und Umverteilung pflegerischer Aufgaben. Pflegerische Kompetenzprofile sollten angepasst werden, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu optimieren. In diesem Zusammenhang stellt die generalistische Pflegeausbildung auf akademischem Niveau eine Chance dar, ein möglichst umfangreiches Einsatzfeld der Pflegefachkräfte zu sichern. Vor diesem Hintergrund stellen sich die Fragen, welche Anforderungsprofile aus Sicht der Pflegepraxis erwartet werden und wie generalistisch ausgebildete Bachelorabsolventen im beruflichen Handlungsfeld entsprechend ihres Qualifikationsniveaus integriert werden können. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde als methodischer Zugang zum Forschungsgegenstand die qualitative Sozialforschung gewählt. Befragt wurden insgesamt 17 Praxisanleiter und Pflegefachkräfte in fünf Gruppendiskussionen. Die Auswertungsstrategie orientierte sich an der Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse verdeutl ...

TitleBachelor Degree in Nursing 2016 – a qualitative study, Substudy 2
AbstractThe changing demands on care in the work field of nursing practice necessitate the reorganization and reallocation of nursing activities. To optimize health care services, the adaption of competence profiles in nursing is required. In this context, the “g

Sara Kaufmann,

Im Rahmen des Bologna-Prozesses ist die Kompetenzvermittlung in den Vordergrund gerückt. Dieser Artikel geht der Frage nach, mit welchen didaktischen Methoden der Erwerb stimmtherapeutischer Kompetenzen im Rahmen des theoretischen Teils der logopädischen Ausbildung unterstützt werden kann. Die Entwicklung der so genannten „soft skills“ im Bereich der sozial-kommunikativen und der personalen Kompetenz kann auch im theoretischen Unterricht gefördert werden. Um einen Überblick über die aktuelle „Best Practice“ zu erhalten, wurde eine Fragebogenuntersuchung an Logopädieschulen in Deutschland durchgeführt. Unterschiedliche Auswahlkriterien für das didaktische Vorgehen konnten erhoben werden. Es werden Faktoren, die den Kompetenzerwerb beeinflussen aufgezeigt. In der Befragung zeigt sich auch, dass der Einsatz didaktischer Methoden in den Lehrveranstaltungstypen variiert.

TitleUsing Didactic Methods in Aquiring Competencies in Voice Therapy
AbstractAs part of the Bologna process the skills acquisition is brought to the fore. This article attempts to answer the question of which didactic methods support the acquiring of the competencies, that a voice therapist needs, the best. The development of so-

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